Biografie:

  The Camorristas Years
 
Ende 1999


Das Gaudikellerprojekt „Cannape Corpse“ verläuft im Sande.
Gleichzeitig flicken in Pöcking zwei Protagonisten an einigen Songs herum.

 
Anfang 2001

Unter einem hier nicht genannten Namen startet eine Fünferbesetzung,
namentlich:

König = Gitarrre,
Oli = Gitarre,
Bazi = Bass,
Tobi = Drums,
Müllerman = Vocals

Um falsche Assoziationen aufgrund des Namens zu vermeiden, gibt sich die Band
den spanischen Namen „Camorristas“ für Raufbolde. Ein Name, der auch im
italienischen belegt ist.

April 2002

In oben beschriebener Besetzung erfolgt das Debutkonzert in Weilheim. Die Musik
ist mit punkigem Heavy Rock mit deutschen Texten wahrscheinlich ganz gut einge-
grenzt. Es folgen weitere Liveauftritte im lokaleren Umfeld.

 
Anfang 2002






Die erste Demo-CD mit vier Songs wird in Eigenproduktion im heimischen
Probe raum eingespielt.
Zu hören sind vier Songs plus dem Titelsong auf Spanisch.





Mitte 2003

Ein erster Besetzungswechsel hat sich schon länge angekündigt und wird vollzogen:
Schlagzeuger Tobi ist mit dem erreichten unzufrieden und widmet sich ab sofort
nur noch seiner Stammkapelle Sunset Cage. Die Band macht Nägel mit Köpfen und
schickt ihren Sangesmeister Müllerman in den musikalischen Ruhestand.
An den Töpfen und Tellern nimmt keine zwei Wochen später mit Martin ein neuer
Mann Platz, der denselben bis zum heutigen Tage warmhält.

 
November 2003





Ein halbes Jahr dauerte die Suche nach einem neuen Frontmann, eine Zeit, in der
neue Songs ohne Gesang entstehen und sogleich mit Neuzugang Fips am Mikro
eingeprobt werden. Ab jetzt dominiert englischsprachiger Gesang die Songs und
der Sound wird wesentlich metallischer, härter aber gleichzeitig auch melodischer.





Frühjahr 2004






Erstes Konzert in der neuen Besetzung
die sich jetzt folgendermaßen darstellt:

König = Gitarrre,
Oli = Gitarre,
Bazi = Bass,
Martin = Drums,
Fips = Voice


Frühjahr 2005

Der bis dato größte Erfolg in der Bandhistorie findet in Form eines Auftrittes
im Vorprogramm der Thrash-Veteranen von Holy Moses und Contradiction statt.
Die zweite Demo-CD „Unexpected Humanity, in the year of zero tolerance“
wird wieder im heimischen Proberaum, liebevoll Burritocore-Studios genannt,
aufgenommen und gemischt. Sechs Songs finden den Weg auf den Silberling
und befinden sich noch heute in etwas geänderter Form im Liveset von Camoz.
Einzelne Songs finden sich auch auf diversen Samplern der Republik wieder.

 

 

  The Camoz Story
 
Sommer 2005
Mark I







Nach den Aufnahmen zum Unexpected-Silberling verläßt Mitinitiator König
überraschend die Band. Nachdem während den Aufnahmen schon Bassist Bazi
das Handtuch geschmissen hat, stehen mit Fips, Oli und Martin.S der Rumpf der Band
alleine da. Doch Aufgeben gilt nicht und mit Olav und einem zweiten S.Martin,
die von der aufgelösten Band TheAusstellung zu den Camorristlern wechseln, ist
das Line-up innerhalb zweier Wochen wieder komplett. Fünf Leute teilen sich
kurioserweise zwei Namensfamilien. Es spielen in der Rythmikfraktion zwei Martins,
Gesang und Gitarre werden jeweils von einem Oliver bedient und die Leadgitarre
schlägt ein Herr Namens Olav an. Gitarrist Oli ist ab jetzt letztes verbliebenes
Gründungsmitglied. Macht aber nix...



Juni 2005







Keine sechs Wochen vergehen und die neuformierte Band bestreitet beim Wilden-
see-Open air ihren ersten Gig in der Besetzung:
Oli + Olav = 6Strings, S.Martin = Bass, Martin.S = Drums, Fips = Voice
Die „Neuen“ verändern und erweitern den Sound der Band maßgeblich, so dass
nach einigen weiteren Auftritten, die die Band auch Überregional präsentieren,
das Verlangen nach einem aktuellen Tonträger laut wird.





Anfang 2006

Konzerte, Konzerte, bei denen sich der Fünfer zu einem agilen Liveact mausert. Mitte
des Jahres werden die letzten Songs geschrieben, die den Weg auf den kommenden
Rundling finden werden. Erste Diskussionen innerhalb der Band bezüglich einer
Namensanpassung ergeben sich, so dass Ende 2006 der Name in Camoz geändert
wird. Im eigentlichen Wortsinn nicht belegt, interpretiert die Band mit hiermit
eine Wendepunkt (siehe Titelseite). Hauptantrieb zu diesem Schritt waren die
persönlichen und musikalischen Veränderungen innerhalb der Band, die diese
zwingend nach aussen dokumentieren wollte.

 
2007









Die Arbeiten zu dem bezeichnenderweise „The Fusion“ betiteltem Album sind in
vollem Gange. Bassist MartinS. stürzt sich kopfüber in die Arbeit und bewerkstelligt
vom Coverartwork über Aufnahme, bis hin zum Programming und der Aufnahme-
leitung alle Jobs in Personalunion. Dieser Umstand führt in der Folge zu termin-
lichen Verwerfungen, welche die Band noch eine zeitlang verfolgen sollen.







Ende 2007
Anfang 2008

Leider haben sich die Aufnahmen zum Album soweit verzögert, bis man mit Robert
Schlachtbauer einen externen Mixer hinzuzieht, um The Fusion zu vollenden.

 
Mitte 2008








The Fusion wird endlich unter die Leute gebracht und zeigt die Band von
ihrer schönsten Seite, doch Geschichte wiederholt sich, wie so oft. S.Martin wirft
aus zeitlichen Gründen das Handtuch bei Camoz und die Band ist wieder einmal
auf der Suche nach adäquatem Ersatz. Doch gute Verbindungen, nicht zuletzt
aufgrund der zahlreichen Livekonzerte, machen sich bezahlt. Innerhalb kürzester
Zeit steigt mit dem Ex-Storcings-Bassisten Lenz ein neuer Mann ein, der das
Durchschnittsalter deutlich nach unten drücken sollte.





Dezember 2008
Mark II

Wieder mal ein erstes Konzert in neuer Besetzung, welches ohne Reibungsverluste
absolviert werden kann. Camoz sind Ende 2008:
Oli + Olav = 6Strings, Lenz = Bass, Martin.S = Drums, Fips = Voice

 
Anfang 2009

Die Maschinerie rollt in Form einiger Konzerte weiter. Die Band engagiert einen
festen Livemixer, der Merchkatalog wird gefüllt und die Band ist in einigen Webzines
mit Live- und Tonträgerkritiken vertreten.

 
Oktober 2009 Bassist Lenz beschneidet sein Gastspiel bei Camoz auf knappe anderthalb Jahre und
quittiert im Herbstmonat Oktober den Dienst. Schade eigentlich, aber Lenz wird sich in der
Folgezeit dem Musikbiz komplett entziehen und so ist diese Entscheidung nur konsequent.
 
Januar 2010 Mit Dietrich besteigt ein neuer Mann schon nach kurzer Suchzeit das Schiff und
komplettiert Camoz wieder auf Fünferstärke. Neue Songs, die in der Zwischenzeit
entstanden sind, machen den Anfang in der Erarbeitung des Backkataloges.